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Ruhepause, nichts mehr wollen …….


Absichtslos durchs Leben fließen, ohne Erwartungen, ohne Wünsche. In einer Meditation wurde es mir gezeigt, dass es JETZT darum geht, ich durfte das Gefühl dazu in der Meditation spüren, den Frieden und die Leichtigkeit, die dann entsteht, wenn man nichts mehr will und keine Wünsche hat. Wissend alles hat seine Zeit und nun geht es genau darum, in die Ruhe zu kommen, fließen zu lassen.


Spannend ist, dass wenn man mental zur Ruhe kommt, nach z.B. einem Egoraum, einem Prozess, können körperliche Symptome auftreten, diese Erfahrung habe ich schon sehr oft in meinem Leben gemacht. Bin ich im "Macher-Modus", im Stress, funktionieren ich und mein Körper einfach, komme ich dann zur Ruhe, meldet sich mein Körper mit Symptomen.

Ich durfte lernen, dass es zwei Möglichkeiten bei körperlichen Reaktionen gibt:

  • Eine Krankheit, körperliche Symptome entstehen und wollen uns auf einen Egoraum, eine Prägung hinweisen, die jetzt in unserem authentischen Lebensstrom angeschaut und in den Fokus genommen werden möchte. Wir werden aufgefordert hier genauer hinzuschauen, da diese Prägung, dieser Glaubenssatz transformiert werden möchte, oder Teile daraus.

  • Dann gibt es noch die Variante, ein Egoraum ist aufgegangen, Prägungen, Glaubenssätze sind im Fokus, du wirkst hier, leistest Bewusstseinsarbeit, Transformation findet statt und es zeigen sich die dazugehörigen körperlichen Schwachpunkte, Symptome die zu diesem Egoraum gehören.

Letzteres war bei mir nun der Fall. So fühle ich jetzt in meinen Körper, um zu schauen, was er gerade braucht und dazu gehört, mich in einem "kleinen See" meines Lebensflusses genussvoll treiben zu lassen, meinem System eine Pause zu gönnen, um sich zu beruhigen und zu entspannen, es gibt gerade nichts zu tun!

Hier möchte ich zwei Tools mit euch teilen, die ich derzeit anwende:

Fokus in meinem Herz-Raum halten, mich hier zentrieren und die Entscheidung treffen:

"Ich nehme Platz in meinem Herz-Raum, hier ist meine Basis, hier setze ich meinen Anker, hier lege ich meine Existenz hinein. Alles was dem nicht dient, bitte ich zu transformieren"

- Salvador -


Und weiterhin übe ich die ZEN Meditation, Zazen, das heißt in einer aufrechten Haltung tiefer Konzentration einfach zu sitzen, Anwesenheit im Hier und Jetzt.


Zazen, das Sitzen in einer bestimmten Haltung, eine der einfacheren und direkteren Arten und Weisen, nur das "SoSein“ zu verkörpern, weil man nichts mehr tut. Nicht mehr denken, nicht mehr werten, auf nichts mehr hoffen – nur noch da sein, so die Lehre.


Osho:

"Schau einfach nur zu, als gehöre der Kopf einem anderen. Bist du bereit, Abstand zu nehmen und dem Drama zuzuschauen, ohne dich hineinziehen zu lassen? Genieße die Freiheit der Versenkung, wann immer du kannst, dann bist du innen, so sinkst du von selbst immer tiefer in Meditation"


Von Herz zu Herz Iris


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