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Und wieder spannte eine Seele ihre Flügel aus


und flog durch die Stille nach Hause……. "Leben ist Tod und Tod ist Leben". Im Westen ist der Tod etwas Todernstes und mit vielen Ängsten verbunden.

Vor 6,5 Jahren ist mir der "Tod" bis heute das letzte Mal begegnet. Seit diesem Tag habe ich sehr viel über ihn erfahren dürfen und das hat mir die Angst davor genommen. Ich überlege gerade, ob ich sie überhaupt jemals hatte? Denn schon sehr lange habe ich mich hier auf der Erde irgendwie immer falsch gefühlt, so hatte ich schon mit 30 Jahren den Wunsch wieder gehen zu können. Heute glaube ich fest daran, wenn ich keine Angst vor dem Tod habe, weiß, dass er eines Tages kommen wird, ich leicht loslassen kann, um meinen Körper zu verlassen, um nach Hause zu gehen. So oft schon musste oder durfte ich etwas loslassen in meinem Leben und es hatte nichts mit dem irdischen Tod zu tun, aber dennoch war etwas gestorben, gegangen, zu Ende. Veränderungen im Leben können ja auch kleine "Tode" sein. Nimmst du sie an, hältst du einen großen Schlüssel von Freiheit in der Hand. Als nun die Seele meiner Mutter ging, machte ich interessante Erfahrungen, wie die Menschen mir begegneten. Ich war im Frieden, denn sie war 89 Jahre, konnte ihr Bett nicht mehr verlassen, sie war müde und kraftlos. Sie hatte ein langes, gutes Leben und ist sanft eingeschlafen. In der Art, wie mir die Menschen begegneten, um mir ihre Anteilnahme auszusprechen, sah ich die Angst, Angst vor dem Verlust des Menschen, Angst vor dem Tod, Angst vor Verpasstem. Ein Channel Medium sagte mir aus ihrer jahrelangen Erfahrung einmal: "Es ist nur ein Schritt zur Seite, wenn wir gehen und keiner möchte zurück".


Ich selbst bin in tiefem Frieden, denn schon lange vor ihrem Weggang hatte ich in Meditation auf Seelenebene mit ihr Kontakt aufgenommen, von Seele zu Seele. Es war eine sehr respektvolle, tiefe Begegnung. Wir standen uns mit Distanz gegenüber, wie im wahren Leben auch, nickten uns wertschätzend zu, dankten uns für all die Erfahrungen, die wir uns in dieser Inkarnation geschenkt hatten und sahen unser beider Licht. In dieser Inkarnation war unser Miteinander meist herausfordernd und geprägt von vielen Lernaufgaben, in so unendlich vielen Jahren meines Lebens.

So danke ich ihr von Seele zu Seele, von Herz zu Herz Iris


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